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| Absinth Marken Neben seiner Herkunft kann man Absinth nach dem Alkohol-, dem Thujon- und dem Anis-Gehalt unterscheiden. Absinth Alkohol-Gehalt:Ein Absinth kann zwischen 45% und 90% Alkohol haben. Will man den Absinth nach dem tschechischen Ritual genießen, empfiehlt sich ein Alkohol-Gehalt von über 60%. Da Absinth mit Wasser verdünnt wird, beträgt der Alkohol-Gehalt eines fertigen Absinthes ca 14%. Die hohen Alkohol-Gehalte sind unter anderem erforderlich, um den natürlichen grünen Farbstoff bei der Mazeration aus den Kräutern zu lösen und zu stabilisieren. Der klassische Alkoholgehalt ist 68%. Soviel hatte z.B. der Urabsinth Pernod Fils. Absinth Thujon-Gehalt:Absinth enthält ausser Alkohol verschiedene Substanzen. Eine Rolle spielt dabei das vom Wermutkraut (lat. artemisia absinthium) freigesetzte Thujon. Thujon kann aphrodisierend und euphorisierend wirken. Bezeichnet man einen Absinth als Bitterspirituose, so sind 35mg pro reinem Liter Alkohol erlaubt. Reguläre Absinthe besitzen bis zu 10 mg. Neuere Untersuchungen antiker Absinthe haben ergeben, dass auch früher die Thujon-Anteile weit weniger hoch waren als oft fälschlicher Weise angenommen. Die heutigen Bitterspirituosen können auch im Vergleich zu antiken Sorten als durchaus stark bezeichnet werden. Absinth ist aber keine Droge! Absinth Anis-Anteil: Klassische Absinth-Sorten verwenden in ihrer Rezeptur Anis. Die einzige Ausnahme bilden die tschechischen Sorten. Da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, wird hier kein Anis verwendet. Heutzutage gibt es mehrere anisfreie Absinth-Sorten am Markt, um dem modernerem Geschmack der Kunden gerecht zu werden. Absinth-Herkunft: Absinth kommt traditionell aus der französischen Schweiz. Dort erlebte die Grüne Fee auch ihre Blütezeit. Absinth wurde aber unter anderem auch in Spanien und Portugal hergestellt. Heutzutage findet man Absinth-Sorten auf der ganzen Welt, so z.B. in Deutschland, Österreich, Bulgarien, Brasilien und Italien.
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